Beruf: Designer | Vor- und Nachteile

Ich wurde schon öfters nach meinem beruflichen Werdegang gefragt bzw. ob es einen Blogpost über meinen Alltag als Designer gibt. Ich hatte eigentlich nie groß daran gedacht, mal über meine „Karriere“ zu schreiben, aber sie bietet auf jedenfall Stoff für einen Blogpost. Langweilig war es nie, dafür hab ich auch teilweise selbst gesorgt! Deswegen berichte ich jetzt über meine Ausbildung zum Media Designer, die Höhen & Tiefen und über die Vor- und Nachteile von Kreativität im Job. Wenn euch nur die Vor- und Nachteile interessieren, müsst ihr einfach ganz nach unten scrollen – meine Geschichte ist lang CLICK

(Die Fotos in diesem Post sind noch von meinem allerersten Blog (2015) und ich habe sie nie richtig benutzt… aber sie passten jetzt so gut dazu, dass ich sie einfach dafür verwenden musste!)

designer alltag kreativität im Beruf

Der erste Meilenstein

Erst kürzlich gab es eine große Familien-Diskussion weil die Kleinste von meinen Schwestern nicht wusste, was sie jetzt mit ihrem Abschluss anfängt. Sie wollte erstmal als Animateurin in Italien jobben, mein Vater wollte am liebsten ein abgeschlossenes Studium in Jura. CLICK Well, wir sind hier nicht bei „Wünsch dir was“ also passierte nichts von beiden Sachen. Ich hatte damals das große Glück, dass ich überhaupt nicht lange überlegen musste, was ich werden wollte. Mit süßen 6 Jahren bekam ich meinen ersten PC und malte die ganze Zeit nur mit Paint, bis ich mit 8 Jahren dann ganze Barbie Püppchen detailgetreu mit der Maus nachzeichnen konnte. Mit 12 Jahren gab mir mein Vater (beschränkten!) Internetzugang und Microsoft Office. Er dachte womöglich, dass ich mir einfach nur ein paar Bilder anschauen werde und das war’s. Aber eigentlich war genau DAS der große Meilenstein, denn ich schuf still und leise ein kleines Imperium CLICK (MWAHAHAAHAAHA!).

Er gab mir zwar immer die ganzen Programme, aber keine Hilfe, weil er sich mit vielen Sachen selber nicht so gut auskannte. Ich musste also alleine damit zurecht kommen und während andere mit 12 Jahren Puppenhäuser bauten oder pinke Zigaretten rauchten, schuf ich meine erste eigene Webseite mit Microsoft Frontpage. Wenn ich nicht weiter wusste, musste ich selber nach der Lösung suchen. Und ich schätze genau das, hat mich nun zu einer selbstständigen Designerin gemacht, die mit einem riesen Dickkopf alles löst, was sie lösen will. (Betonung liegt auf „will“! Nicht was ich „muss“ :D) CLICK

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Meine Hexenschule

Damals war ich ein totaler Anime-Fanatiker. Das gesamte RTL II Programm wurde nach der Schule bis zu Prince of Bel Air durchgesuchtet! Anstatt Blogs und sozialen Netzwerken gab es damals die DoReMi Hexenschulen – und – sie – hatten – mich – INSTANT. Ihr müsst euch das wie ein Anime-Facebook-Spiel vorstellen: Man hat sich für so eine Hexenschule über ein simples Formular angemeldet und besaß dann ein eigenes kleines Profil, musste Aufgaben lösen und konnte mit der gewonnenen Währung einkaufen. Herrlich, rosa & zuckersüß – also genau mein Ding! CLICK Es gab ja noch nicht diese Mini-Online Games, die heute jeden zu Tode nerven á la: „Maria hat dir eine Einladung zu Candy Crush geschickt.“ – „Maria wurde als Freundin entfernt.“ Düdüm. CLICK

Das war eben zu meiner Zeit – kurzer Oma Huster – der heiße Schei*! Aber ich wollte mich nicht bei sowas anmelden sondern selber eine Hexenschule kreiieren. Also habe ich mit 13 Jahren so ein Ding eben selber programmiert und mir Schritt für Schritt alles über HTML und CSS beigebracht. Mein ganzer Stolz! Mein Vater hat das Ganze erst bemerkt, als auf einmal täglich 200 – 300 Mails von der Hexenschule im Posteinang waren und ich meine richtige Schule dadurch viel zu sehr vernachlässigte. Schließlich machte ich alles händisch selbst. Also hieß es auf die harte Tour: Bye bye, Hexenschule! CLICK

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Ausbildung: Media Designer

Ich war nie der große Streber und mir war es wirklich schei*egal, was die Summe aus PI mit Drölf im Quadrat ist, wenn man sie mit 0 multipliziert*. Deswegen hab ich zum Leidwesen meines Vaters nie das Abitur gepackt geschweigeden studiert. Ich war somit die Erste in der Familie, die nach meinem Musterschüler-Bruder nicht den gleichen Weg wie unser Vater eingeschlagen hat. CLICK Mir wurde leider damals eingetrichtert, dass es nur 3 Klassen in der Gesellschaft gab, und wenn du kein Studium hast, wirste eben nix. Aber ich wusste dafür sofort, was ich machen möchte und worin ich gut war: Web Design.

Nach meiner Realschule hab ich dann gleich eine Ausbildung zum Media Designer (oder zu deutsch Mediengestalter) gemacht. Ich sage dazu nur immer Media Designer weil es A: Cooler klingt und B: Designer sind immer cool. Deswegen sprechen wir auch voll cooles Designer-Denglisch: „Wir müssen das unbedingt noch optimizen, das Layout wirkt nicht so fancy. Kannst du den background noch absoften, und die height mal bisschen reduzieren? Die Farbe hier wirkt mir ein Tick zu moody und die Fonts müssen noch aktualisiert werden.“ Jap. So sieht’s aus. CLICK

Ich habe den Zweig „Konzeption und Gestaltung“ genommen, man konnte damals noch zwischen Printdesign und Fotografie / Film wählen. In der Ausbildung lernte ich dann alles, was ich sowieso schon wusste, und noch eine Menge dazu, was ich gar nicht wissen musste. Mein Hassthema: Netzwerke und Speichertechnik. Üarghs! Aber da musste ich eben durch und nach der 6 stündigen Abschlussprüfung konnte ich mich davon für immer verabscheiden! CLICK

*Weiß ich trotzdem: 0.

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Die Werbeagenturen & die Chefs

Ohhh, die Agenturen! Werbeagenturen haben allgemein oft den Ruf, dass sie ihre Mitarbeiter ausbrennen. Zu kurze Deadlines für zu viele Projekte etc. pp. Nach meiner Ausbildung fing ich in einem eher kleineren Unternehmen an und blieb direkt nur zwei Monate. Im zweiten Unternehmen blieb ich 5 Monate und im dritten bin ich bis heute. Ich habe also seit meinem Realschulabschluss viele Arten von Chef’s erlebt:

  • Der „Hol mir mal Zigaretten, Püppchen“ Chef: Schlimm! Vorallem wenn man Praktikantin ist und sowieso alles macht, was einem gesagt wird. CLICK
  • Der „Ich will Veränderung, aber es soll alles so bleiben wie es ist“ Chef: Ebenfalls schlimm. Keine neuen Ideen wurden akzeptiert aber es sollte alles anders sein. Zudem war er unfassbar ungeduldig und hat alle zwei Stunden ein Update erwartet – der Todesstoß für Kreativität. CLICK
  • Der Kolleriker: Im ersten Moment ist er noch unfassbar lieb, aber im nächsten Meeting wird man dann zum Punching Ball. Man lässt sich am Anfang einfach viel zu viel gefallen, vorallem wenn man einen kleinen Vater-Komplex hat. CLICK
  • Der Kontrollfreak: „War sie gerade – seriously – 10 Minuten länger in der Pause? Was hat sie da eigentlich für Seiten am PC offen? SIND DIE ETWA PRIVAT? OMG!“ CLICK
  • Der „Wir sind ein Familien Unternehmen“ Chef: Das klingt ja erst total super und das kann es sicherlich auch sein – in meinem Fall war es allerdings die Hölle. Dazu jetzt mehr… CLICK

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Wenn die Arbeit dich krank macht

Vor meiner jetzigen Arbeitsstelle war ich in einem Unternehmen, das eigentlich nur Printdesign für große Modehäuser gemacht hat (Magazine, Flyer, Broschüren etc.). Ich bin sozusagen in das Unternehmen geflohen, weil mich der „Ich will Veränderung, aber es soll alles so bleiben wie es ist“ Chef fast in den Wahnsinn getrieben hat. Ich war allerdings kein bisschen auf Print spezialisiert und es war auch absolut nicht meine Stärke, da ich öfters zu Leichtsinnsfehlern neige. Im WebDesign ist das kein Problem: Schreibfehler werden kurz korrigiert und die Datei neu hochgeladen. Aber auf dem Flyer kann dich ein Schreibfehler gleich mal 6000€ kosten. Jawoll. CLICK

Die Nachteile eines Familienunternehmens

Allerdings wollte der Chef ins WebDesign einsteigen und er war ja eigentlich ganz nett. Mit seiner Frau als Sekretärin und seinen Hunden, die da in der Firma rumgesprungen sind. Dieses „Wir sind eine Familie“ Image war so unfassbar trügerisch, denn die Realität sah so aus:

  • Die Arbeitszeiten sollten in der Regel von 9 – 18 Uhr gelten, dort war es die nicht vorhandene Ausnahme. Um 7 Uhr Anfangen, um 22 Uhr Aufhören oder um 3 Uhr nachts in eine Druckerei fahren – das war die Regel. Zudem war es eine UNMÖGLICHKEIT wenn man es gewagt hat, um 18 Uhr das Gebäude zu verlassen um Lebensmittel einzukaufen. Wer braucht schon Essen wenn das große Modehaus den Flyer doch lieber pink statt blau haben möchte? CLICK
  • Familienunternehmen klingt ja ganz nett – aber nicht wenn du jede Ehekrise life miterlebst und als „Familienmitglied“ angesehen wirst. Da geht jeglicher Respekt flöten und für den Papa muss man ja schon mehr machen als für einen Chef. CLICK
  • Wie zum Beispiel am Sonntag Abend in die Firma kommen und dich anbrüllen lassen, weil der Drucker nicht funktioniert und du dich damit nicht auskennst. Haste doch Druckertechnik studiert und nicht WebDesign. Er hat mich dann alleine in der Firma sitzen lassen und das war so mein Breaking-Point.

Meine erste Kündigung

Ich habe also um 22 Uhr am Sonntag heulend meinen Vater aus der Firma angerufen und es kam INSTANT der Anwalt in ihm raus:“Gib mir mal die Nummer von deinem Chef.“ Ups. CLICK Ich war aber noch neu im Business und mein einziger Gedanke war: „Ich brauche doch einen Job und ein Auskommen! Ich hab‘ zwar ständig ein Kribbeln im Gesicht, bin übermüdet, überfordert und irgendwie auch depressiv aber mein Chef weiß schon was er tut und ich kann doch nicht kündigen!“ Und mein Vater nur:“Willst du ernsthaft in einem Unternehmen arbeiten, dass dich krank macht? Du kündigst jetzt.“ Hätte ich damals meinen Vater nicht gehabt, wäre ich daran wirklich zu Grunde gegangen. Man merkt das Burnout meistens erst, wenn es zu spät ist und wenn man sich einfach viel zu viel gefallen lässt. Also hab ich gekündigt und mich natürlich die letzten zwei Wochen krank schreiben lassen. (Deal with it CLICK).

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Es geht auch anders

Das Geilste war dann eine Freundin, die mir gesagt hat, dass sowas ganz normal sei. Like, what? CLICK Nope! Es ist nicht normal, es geht auch anders. Ich hab dann in den zwei Wochen meinen jetzigen Arbeitgeber kennengelernt und auch gleich beim Bewerbungsgespräch die Fakten auf den Tisch gelegt: Ich hatte so viele Überstunden hinter mir, ich möchte einen humanen Arbeitsalltag. In der Zeit habe ich gelernt, was für eine WAHNSINNS essentielle Rolle der Charakter vom Chef spielt. Da kann der Aufgabenbereich oder das Gehalt noch so glänzen – wenn der Chef nicht richtig führen oder auch mal loslassen kann, geht es ganz schnell den Bach runter.

Ich hab mich in der damaligen Arbeitsstelle so sehr erniedrigen lassen, dass ich irgendwann komplett an mir selbst gezweifelt habe. Dabei habe ich die ganze Zeit etwas gemacht, was ich gar nicht gelernt habe, und ich habe einem Chef blind vertraut, der keine Ahnung davon hatte, wie man ein Unternehmen richtig leitet.

(Übrigens hat besagter Chef damals irgendwie Wind davon bekommen, wer mein neuer Arbeitgeber ist, und direkt in meiner Probezeit hier angerufen um mich schlecht dastehen zu lassen. Ich rechne es meinem jetzigen Chef immernoch so hoch an, dass er darauf nichts gegeben und mir trotzdem vertraut hat. Ich sag nur: Karma, mein Freund. Karma!CLICK)

Der Arbeitsalltag von einem Designer

Jetzt wird es für diejenigen interessant, die nix von dem Werdegang wissen wollten ;D Meine Arbeitszeiten sind jetzt tatsächlich human und es läuft  alles sehr flexibel und entspannt ab. Hauptsache man arbeitet seine abrechenbaren Stunden ab und wenn es nichts mehr zu tun gibt, kann man auch mal früher gehen. Die Deadlines und Projekte sind alle super überschaubar und ich weiß, dass ich das nur dem guten Projektmanagment zu verdanken habe. Ich habe (zum Glück) nicht viel Kundenkontakt und muss auch nichts telefonisch abstimmen. Ich würde das zwar machen wenn nötig, aber am besten bin ich eben, wenn ich 8 Stunden am Stück abgeschottet mit meiner Musik gestalten und designen kann. Es gibt Projekte die sich über Monate / Jahre lang ziehen und es gibt kleinere Projekte, die innerhalb einer Woche erledigt sind.

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Designer VS. Programmierer

Als Web Designer ist man ganz klar im Vorteil wenn man auch programmieren kann, da man seine Designs schon direkt so gestaltet, wie es die Programmierer letztendlich brauchen. Beim Bewerbungsgespräch ist das übrigens auch ein riesen Trumpf weil die Kommunikation zwischen Designer und Programmierer oft ein Problem darstellt. (Designer so: Es muss glitzern. Programmierer so: Unmöglich. Designer: Gut, dann bringt das ganze Layout nix. Nochmal neu.)

Und das ist nicht nur im WebDesign oft ein Problem! Egal in welchem Beruf, es herrscht enorm viel Abstimmung zwischen Gestaltung und Umsetzung, wenn die Designer keine Programmierkenntnisse haben. Für meine Layouts arbeite ich eigentlich nur mit Sketch & Invision – Photoshop dient lediglich zur reinen Bildbearbeitung oder kleineren Details. Ich gestalte dann den Aufbau für verschiedene Webseiten und stimme das Ganze mit meinem Chef und den Programmiern ab.

Die Vorteile von Kreativität im Beruf

Kreativität lässt sich ja schwer lernen, entweder man hat’s einfach im Blut oder eben nicht. Mein größter Vorteil ist daher: Mir macht das ganze Spaß und mir fällt meine Arbeit unheimlich leicht, da mein Kopf mir eigentlich immer auf Knopfdruck eine passende Idee liefert. Und wenn es dann doch mal ein klein wenig länger dauert, helfen mir Inspirationsseiten (Mein Liebling für Grafikdesign ist dribbble – das Pinterest unter Grafikdesignern!). Ich mag am WebDesign auch, dass Leichtsinnsfehler kein großes Drama sind. Klar, sie nerven wenn sie sich häufen, aber sie kosten dem Unternehmen keine drölf Millionen Euro.

Wenn man in der richtigen Firma ist, stimmt auch das Gehalt. In meiner Ausbildung habe ich zB. im ersten Jahr 650€ auf die Hand bekommen und im Dritten dann 850€. Mit meinem jetzigen Gehalt kann ich mir auch ein solides Leben in München leisten und muss mir am Ende vom Monat keine Sorgen machen (inkl. Champagner.) CLICK.

Die Nachteile von Kreativität im Beruf

Die Schattenseite: Kunst liegt im Auge des Betrachters und Design ist Geschmacksache. Man braucht daher entweder ein dickes Fell oder darf Kritik nicht persönlich nehmen. Als Designer kreiiert und „schafft“ man ja etwas aus dem Nichts, worauf man auch Stolz ist. Vielleicht hat der Kunde aber einfach keinen Geschmack *hust* etwas völlig anderes erwartet und haut dann sowas raus wie:“Ne, sieht schei*e aus. Gefällt mir absolut nicht.“ CLICK. Aber – Achtung – kurzer Schulterklopfermoment: Sowas ist mir zum Glück noch nie passiert und ich hatte immer positives Feedback. CLICK Wenn so eine Aussage allerdings mal kommen würde, würde es mir wahrscheinlich ziemlich viel Motivation rauben.

Der Kunde muss letztendlich zufrieden sein und meine Güte! Wie oft wurde schon mein wunderschönes, perfekt-abgestimmtes Design zerstört weil ich 10 knallrote „SALE“ Störer einbauen musste oder der gelieferte Text entweder viel zu lang oder viel zu kurz war. Sowas kann einem auch die Motivation rauben, wenn die Kunden einem das schöne Layout regelmäßig mit Änderungen kaputt machen. CLICK

Die Kreativät und damit die Freude an der Arbeit leidet auch, wenn man ständig nur das Gleiche macht und sich nicht richtig ausleben kann. Man gestaltet ja auch selten etwas, was man persönlich gerne mag, weil die Kunden einfach aus anderen Branchen kommen. Ich habe deswegen meinen Blog gestartet weil ich in meiner Arbeit überwiegend mit männlichen Themen zu tun habe. (Zigaretten, Bier, Fussball, Erotik – Yay!) Kam ich ja ganz gut mit klar, aber mir fehlte definitiv etwas Weiblichkeit! Also tobe ich mich seitdem hier aus und es ist ein wunderschöner Ausgleich ♥ Den Blog würde ich aber niemals zu meinem Beruf machen wollen, weil ich hier komplett selbst entscheiden kann, was ich posten möchte.

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Die Kunden aus der Hölle

Für alle meine Grafiker Kollegen und für die, die es werden möchten: Ihr MÜSST euch die Seite Kunden aus der Hölle ansehen! Ich hab wirklich Tränen gelacht! Ich sag nur:„Wir müssen die bisher entstandenen Kosten verrechnen.“ Kunde: „Bedrohen Sie mich?“

Anway! Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen! Wenn ich etwas vergessen habe und ihr noch Fragen habt, fühlt euch frei mir einen Kommentar zu hinterlassen, ich werde auf alles wahrheitsgemäß antworten ♥ Und falls euch meine Arbeit mit Instagram interessiert, darüber habe ich HIER schon alles schön zusammengefasst 🙂

Bonjour ♡ Ich bin die Duni. Eine Entdeckerin, eine Designerin und eine Genießerin, die gerne inspirieren möchte! Mit meinem Blog versuche ich den Blick auf die kleinen Freuden des Lebens zu lenken :)

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30 Comments

  • Sehr interessant hieraus zu hören und ich muss sagen ich möchte mehr Infos 🙂
    Ich überlege bzw. bin am überlegen, ob das überhaupt geht, mich nebenbei zu meinem Hauptjob damit zu befassen. Also via Abendschule/Samstagkurs als Medien Designer ausbilden zu lassen. Weißt du da etwas?

    Freue mich auf deine Antwort!
    Liebe Grüße Eileen von http://www.eileens-good-vibes.de

  • Liebe Duni,
    vielen lieben Dank für diesen tollen Artikel, es ist total hilfreich, nicht nur die allgemeinen Dinge über einen Beruf zu lesen, sondern auch mal persönliche Erfahrungen. Ausserdem finde ich es beeindruckend, wie schön du mithilfe deines Berufs deinen Blog & Instagram-Account gestaltet hast, beides sieht so wunderschön aus.

    Viele liebe Grüße,
    Olga

  • Hallo liebe Duni,

    vielen Dank für diesen wundervollen Artikel! Es hat Spaß gemacht, dich bei deinem Werdegang zu begleiten 🙂
    Hast du eigentlich mal überlegt, dich mit Webdesign selbstständig zu machen? Ich bin sicher viele deiner Follower würden dich gerne für deine tollen Designs beauftragen, mich eingeschlossen 😉
    Dadurch hast du schon gute Voraussetzungen für die Selbstständigkeit, sodass dein Traum von Home Office in Erfüllung gehen könnte 🙂

    Herzliche Grüße,
    Josie Collins

    • Vielen lieben Dank liebe Josie ♥ Es freut mich, dass dir der Artikel so gut gefallen hat 🙂
      Uff, der Gedanke ist zwar wirklich sehr verlockend aber es würde niemals zum leben reichen schätze ich… und die Angst davor kein geregeltes Einkommen zu haben hält mich noch zurück. Ich mag die Sicherheit dass jeden Monat der gleiche Betrag auf meinem Konto ist und ich mir da keine Sorgen machen muss bzw. Kunden an Land ziehen muss. (Ich bin darin überhaupt nicht gut :D) Das ganze hält mich noch etwas zurück :/

  • Hallo Duni,

    vielen Dank für diesen tollen, interessanten und überaus amüsanten Blogpost. Ich hab mich echt an manchen Stellen wegschmeißen müssen vor Lachen. Am krassesten fand ich wirklich die Geschichte von dem Chef, der sich rächen wollte und dann bei der neuen Firma angerufen hat… Das ist eigentlich alleine aus Datenschutz-Gründen illegal… da kann man wirklich nur den Kopf schütteln, aber wie du schon gesagt hast, hat sich das Karma um ihn gekümmert. Ich arbeite zwar selbst nicht in der kreativen Branche, aber habe dennoch viele Freunde die Ähnliches erzählen… Da wird wirklich das Selbstwertgefühl auf die Probe gestellt und man muss für sich selbst entscheiden, wie viel man sich gefallen lässt und wann man aufhört. Auch ich habe die Erfahrung machen müssen, mir einzugestehen, dass ein Job einfach nicht das Richtige für mich ist. Ich habe lange mit mir selbst gerungen, ob ich wechseln sollte und hatte auch erste Anzeichen von Burn-Out. Ich habe sogar ein Beratungsgespräch bei meiner Krankenkasse gehabt und das hat mir sehr bei der Entscheidung geholfen aufzuhören. Ich glaube viele machen sich da selbst den Druck und bleiben in einem ekelhaften Job, weil sie denken, dass es schon irgendwie besser wird, oder dass sie zu schnell aufgeben oder, dass sie nichts besseres finden werden. Aber man findet IMMER was, auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick nicht so glamourös scheint oder wenn man weniger bezahlt bekommt, am Ende zählt eigentlich nur, dass man glücklich ins Bett geht und fröhlich wieder aufsteht.
    Auf jeden Fall, Hut ab, dass du diesen Schritt auch gewagt hast und jetzt umso glücklicher bist 🙂
    Mich würde auch noch interessieren, wie du es managest, neben deiner Arbeit auch noch deinen Blog und Instagram zu machen. Arbeitest du dann Vollzeit und machst du deine Posts am Wochenende oder Abends? Ich finde das unglaublich bewundernswert!
    Ich bin nämlich am Überlegen, auf Teilzeit umzusteigen, um nebenbei auch ein kreatives Hobby zu verfolgen… Würde mich freuen, wenn du Tipps hättest zum Planen, Organisieren und Balancieren von Job und Blog-life.

    P.S. Die Bilder sind sooooo schön! Total verträumt und es hat irgendwie was von Carrie Bradshaw <3

    Liebe Grüße
    Mai

    • Oh wow, vielen lieben Dank für den tollen Kommentar meine liebe Mai ♥ Ich hab mich wirklich sehr darüber gefreut 🙂

      Ohja, in dem Moment, wo ich erfahren habe, dass der damalige Chef hier tatsächlich angerufen hat, wusste ich auch dass ich dagegen etwas unternehmen könnte. Aber ich wollte dann wohl eher etwas Ruhe & Frieden nach dem ganzen Chaos… bzw. wollte ich mich nicht auf sein Niveau begeben und einfach glücklich über meinen jetzigen Arbeitsplatz sein 🙂

      Und ich geb dir vollkommen Recht! Jedes Mal wenn ich über den „richtigen Job“ rede, sag ich als Erstes: Man verbringt 80% seines Tages und somit fast 80% seiner Lebenszeit dort – der Spaß & die Freude daran MÜSSEN einfach vorhanden sein!

      Jep, ich arbeite 40 Stunden die Woche aber ich hab so langsam einen ganz guten Rhythmus für meine Work-Lift-Blog-Balance gefunden 🙂 Meine Fotos für Blog & Instagram mache ich eigentlich überwiegend in der Früh oder auch mal in der Mittagspause – am Wochenende will ich nichts mehr machen weil ich das einfach für Erholung & Familie nutzen möchte 🙂 Abends tippe ich dann oft meine Texte oder beantworte Kommentare. Ich kann aber auch gerne mal einen Blog-Post zu meinem Zeit-Management schreiben 🙂 Danke dir für die lieben Worte!

      Und Carrie!!! Haha, that’s so me! ;D

  • Ganz toller Blogpost!!
    Bin selber gerade Studentin im Bereich Kommunikationsdesign und stecke grade in so ner Krise, was meine Kreativität angeht, aber Dein Blogpost hat mich mal wieder daran erinnert, wie cool ich die gesamte Branche eigentlich finde!

    Alles Liebe,
    Fanni

    • Oh wie schön ♥️ Das freut mich riesig meine Liebe wenn ich da wieder etwas Motivation geben konnte 🙂 Nicht aufgeben! Die Branche ist wirklich toll wenn man den richtigen Arbeitgeber hat!

  • Liebe Duni,

    sehr interessanter Werdegang den du da hast. Irgendwie kommt mir die ganze Passage mit dem ersten PC, Internet etc. sehr sehr bekannt vor 😀 Kreativität lässt sich eben nicht von einer begrenzten Anzahl an Programmen stoppen 😀
    Was ein Glück, dass dein Papa dir damals zur Kündigung geraten hat – sowas braucht sich niemand geben.
    Hast du je darüber nachgedacht dich selbstständig zu machen?

    Liebe Grüße
    Katja

    • Hab vielen lieben Dank liebe Katja ♥️ Ich freu mich dass dir der Post gefallen hat 🙂
      Haha, ja das war damals wirklich á la: Mit dem Kopf durch die Wand – irgendwie muss dat jetzt!

      Ich war auch wirklich heilfroh dass mich da mein Papa rausgehauen hat… Alleine hätte ich den Schritt wohl lange noch nicht gewagt, aus reiner Angst kein Auskommen zu haben :/ Haha, mein Papa hat mich auch die ganze Zeit dazu gedrängt mich selbstständig zu machen aber ich war nie der Typ dafür… auch wenn ich von einem Café + Boutique träume. Ich könnte niemals ohne ein regelmäßiges Gehalt auskommen, da hätte ich viel zu viel Panik 😀 Deswegen bewundere ich auch jeden der das hinbekommt!

      Liebe Grüße,
      Duni

  • Meine liebe Duni,
    wie gut, dass Dein Papa Dir zur Kündigung geraten hat! Aber dass Dein ehemaliger Chef bei Deinem neuen Arbeitgeber angerufen hat ist ja die Höhe!!! Die Reaktion Deines neuen Arbeitgebers darauf, zeigt, dass Du Dich für die richtige Firma entschieden hast! Ja, Kunden können schon schwierig sein, vor allem, wenn Sie keinen Geschmack haben bzw. einen schlechten ;)) Ich habe ja Wirtschaftswissenschaften studiert und dann in den grafischen Bereich (Print) gewechselt und hab da auch schon einiges erlebt ;)) Ich fand Deinen Einblick in Dein Berufsleben echt super und hab ihn regelrecht verschlungen. Er zeigt Berufseinsteigern, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss!
    Allerliebste Grüße sendet Dir,
    Deine Melanie

    • Meine süße Melanie ♥️

      Puh, das dachte ich mir wirklich auch damals! Ich war SO geschockt als ich davon erfahren habe und habe echt vor Wut gekocht… ich hab schon daran gedacht irgendwas zu sagen aber dann dachte ich mir, dass sowieso jeder das bekommt, was er letztendlich verdient :/ Ich war dann einfach nur froh dass ich in dieser Firma gelandet bin ♥️ Ohhhh, dann bist du jetzt genau in dem Bereich!! Wie schön! Aber ich kenn das echt, es gibt manche Kunden da kann man einfach nur noch den Kopf schütteln. Ich danke dir ganz arg für die lieben Worte mein süßes Schatzilein! Fühl dich ganz fest gedrückt ♥️

      Deine Duni

  • Starker Werdegang. Hier spiegelt sich so einiges wider, was ich durchlebt habe.
    Sodass ich aktuell nach etwas neuem Suche – wo einfach alles geregelt abläuft. Auch ich war kurz vorm Burni, konnte aber kurz eine Pause einlegen, sodass ich nun weitergehe und mir hierbei nicht zerbreche.

    Ich verfolge dich schon ein weile „STALKER“ 😀 und ich finde dein Blog und die Bilder einfach Mega und ich finds wahnsinnig schön, wieviel Liebe hier drin steckt. Mach weiter so.

    Lg Michi

    • Haha, Michi! Danke dir für die lieben Worte 🙂 Ich freu mich immer wenn einem die Arbeit dahinter auffällt!
      Jap, ich glaube wenn man so mit der Arbeit anfängt verliert man sich einfach etwas und muss erst einen Rhytmus bzw. Arbeitsgeber finden, der einen nicht in den Abgrund reißt! Ich drück dir die Daumen!

  • Liebe Duni,
    ein toller Blogpost, sehr beeindruckend wie früh du zu deiner Berufung gefunden hast!
    Ich musste teilweise schmunzeln und auch nachträglich mit dir mit leiden: ich hatte auch schon einen Danke-für-nichts-Chef und Kunden, die die unpassendsten Änderungen haben wollten. Augen zu und durch! ‍♀️
    Zwar bin ich nicht mehr direkt im Design tätig, aber was den Part Pro & Cons im kreativen Arbeiten angeht, kann ich nur zustimmen
    Liebe Grüße!

    • Oh vielen lieben Dank liebe Julia ♥️ Ich hab mich über die lieben Worte echt gefreut! Ich schätze dass man echt einmal durch dieses Chef-Tief gehen muss, bevor man realisiert, dass es auch anders geht ;D

  • Liebe Duni!

    Was für ein toller Post – ich habe ihn verschlungen! Ich habe mich in sovielen Situationen wiedergefunden, obwohl ich mich aus der kreativen Welt (beruflich) relativ schnell zurückgezogen habe.. dennoch steckt ein kleiner „Designer“ (jetzt bräuchte ich ein passendes giphy :-)) in mir und ich liebe es, in diese Welt abzutauchen! Das hast Du geschafft!
    Auf dem Boden gelegen bin ich bei Deiner Aufzählung, welche Arten von Chefs es gibt! Das war wirklich so on point.. würden die Designer jetzt vermutlich sagen 😛
    Mehr davon – ich würde es mir jedenfalls wünschen!
    Mercie für diesen Post & liebe Grüße
    Alex

    • Oh liebe Alex ❤ Hab vielen, vielen lieben Dank für deinen lieben Kommentar! Ich freu mich wirklich, dass dir der Post so gut gefallen hat! Haha, bei deiner Formulierung musste ich echt schmunzeln – das schöne Designer-Denglish ;D Aber es ist doch schön dass du neben bei deine Kreativität ausleben kannst meine Liebe! Hauptsache man hat einen schönen Ausgleich zum Berufsalltag! 🙂 Ich werde auf jedenfall öfters mal Lifestyle Beiträge verfassen ❤

  • Liebe Duni ♥️
    Dein Blogpost ist sehr sehr interessant, danke erst einmal für den tollen Einblick!

    Auch ich bin in der Branche, habe mich aber ein wenig vom Web abgewahnt und bin richtig Print gerutscht. Dennoch habe ich „leider“ auch schon die typischen Agentur Chefs durch wie „ich bin dein bester Freund, erzähl mir ALLES von dir“ – aka „Pedo Chef“ & „Ne – das gefällt mir nicht, mach das bitte so wie ich es WILL“ – aka „Ich bin der König Chef“ sowie einer der seine Mitarbeiter ca. täglich zum heulen gebracht hat & man wegen Mobbing von den Ärzten krank geschrieben wurde.

    Auch ich habe schon die ein oder andere Kündigung hinter mich gebracht, und ai – das war nicht einfach sich als kleines Kücken und Neuanfänger sich vor so eine „Respekt“-Person zu stellen und zu sagen – „tschau – du kannst mich mal“
    Hach ja, der Weg ist nicht leicht!

    Danach ist man immer schlauer und lernt dazu, zu sich selbst und seiner Arbeit zu stehen und sich nichts gefallen zu lassen!
    Jetzt ist mein Herzensmann mein Chef – besser gehts nicht ♥️

    • Merci beaucoup meine liebe Laura ♥️ Ich freu mich dass dir der Blogpost gefallen hat, so unter Grafiker-Kollegen! ;D

      KRASS, sag ich da nur, was du schon an Chef’s hinter dir hast! Heftig! Ich hatte damals ein paar Lehrer, die so ähnlich waren. Solche Persönlichkeiten können einen wirklich brechen und man kommt sich am Anfang so hilflos vor… aber ich freu mich für dich, dass du die Schritte gewagt hast und jetzt so glücklich bist! 🙂

      Ich seh das ja immer in deinen Stories und würde sagen: Office Goals?!?!?! 😀 MEGA! Ich würde auch so unfassbar gerne von zuhause aus arbeiten! Aber ich glaube ich könnte nicht damit leben wenn mein Freund gleichzeitig mein Chef ist… daher hast du meinen Respekt, dass es so gut bei euch funktioniert ♥️ 🙂

  • Ich fand den Post super interessant zu lesen, liebe Duni. Vor allem, dass du schon mit 13 deine eigene Hexenschule programmiert hast finde ich ziemlich beeindruckend. Echt wahnsinn! Und es ist echt schön, dass du deinen Traumjob gefunden hast. ♥
    Liebe Grüße
    Julia

    • Vielen lieben Dank liebe Julia ♥️ Ich freu mich dass dir der Post gefallen hat und danke dir natürlich für die lieben Worte :* Ich fühl mich wirklich geschmeichelt! Das war damals irgendwie interessanter und wenn ich was beherrschen wollte, gab’s einfach kein halten mehr ♥️ Manchmal muss es vielleicht auch gar nicht DER Traumjob sein… vielleicht genügt es auch oft nur wenn man zufrieden ist und sich nicht zu hohe Ziele / Maßstäbe setzt 🙂

  • Hallo Duni,
    ein wirklich toller Beitrag! Das hat mich schon so lange interessiert und ich liebe solche Einblicke immer sehr. Ich finde es auch total toll, dass du zeigst, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss und es auch ok ist zu gehen. Und, was noch viel wichtiger ist, dass es nicht so sein muss, es gibt auch tolle Chefs und Büros.
    Ich würde ja selbst total gerne Medien Design machen (Hab sogar mal ein wenig programmieren in der Schule gelernt. So cool und engagiert wie du war ich leider nicht und hab es mir daher nicht selbst beigebracht – übrigens: mega Respekt dafür!), allerdings hab ich mich dann nie getraut das wirklich zu machen, die Berufschancen sind in Österreich einfach nicht so toll und aus meinem geliebten Wien will ich auch nicht weg.
    Aber vielleicht schaff ich es ja nach dem Architekturstudium die Abendschule zu machen und es wird doch noch ein Designer aus mir. (Immerhin geht jetzt schon mehr Zeit für das gestalten der Präsentation als für das eigentliche Projekt drauf.)

    • Hallöchen liebe Johanna ♥️ Ich danke dir ganz arg für die lieben Worte – mir hat das wirklich sehr viel bedeutet! Ich glaube das es wirklich am Anfang ganz normal ist, dass man unsicher ist und sich deswegen auch viel zu viel gefallen lässt. Wenn man dann niemand hat, der einen aufweckt, kann das echt gefährlich werden :/ Aber lustig – ich wollte auch davor Architekt werden weil das Gehalt da so gut sein soll XD Das ist ja auch ein schöner, kreativer Job! UND: Am Ende siehst du deine Arbeit in Natura da stehen, das Gefühl stell ich mir unglaublich toll vor! (Bei mir hätte das Ganze schon alleine wegen der Technik und Rechnerrei nicht geklappt :D) Ich wünsch dir jedenfalls dass du ganz viel Freude an deinem Job hast! ♥️

  • Hey Duni

    Das hast du wirklich schön geschrieben & ich musste lachen, wieviele Parallelen wir haben! Ich habe Kommunikationsdesign studiert und das was währenddessen an Praktika und ersten Berufserfahrungen, wie Kundenaufträgen dazukamen, deckt komplett deine Chefbeschreibungen ab .

    Zum Glück hatte ich, wie du, einen großen Drang glücklich zu sein und nicht alles was man vor den Latz geknallt bekommt zu akzeptieren. Ich hoffe sehr, dass immer mehr ihrem Bauchgefühl folgen und den Mut finden, ihrem Chef und Job zu hinterfragen. Denn am Ende zählt nur, dass man gerne morgens zu Arbeit geht und eine gute Balance zwischen Beruf und seiner Freizeit findet!

    Ich drücke dich und freue mich, dass du jetzt so happy bist mit deinem Job ♥️

    Deine Lena
    (Von Eulenschnitt)

    • Hallöchen meine liebe Lena ♥️

      Hab ganz lieben Dank für die lieben Worte, ich freu mich dass dir der Blogpost gefällt! :* Ich höre auch von ganz vielen Grafikern, dass es ihnen ganz ähnlich ergangen ist. Ich glaube man muss einfach mal so richtig fiese Chef’s oder Kollegen erleben bevor man realisiert, dass es auch besser geht! Und wie du schon sagst: Oft fehlt wirklich der Mut! Mein Vater redet bis heute noch an mich ran, dass ich mich selbstständig machen soll aber ich hab dafür noch viel zu große Angst bzw. könnte ich wahrscheinlich nie damit leben kein regelmäßiges Einkommen zu haben, mit dem ich rechnen kann :/

      Ich freu mich für dich auch ganz doll dass du dir so etwas tolles aufgebaut hast! Ihr macht alles richtig ♥️ Fühl dich lieb zurück gedrückt :*

      Deine Duni ♥️

  • Oh Mann, das mit der Freundin ist ja die Höhe! Aber ganz im Ernst: so was kenne ich auch. Und wenn man jung und noch total verunsichert ist, neigt man auch noch dazu so was zu glauben… als ob so was normal sein sollte!
    Na ja, durch so blöde erste Arbeitserfahrungen muss man wohl irgendwie durch; scheinen ein wenig dazu zu gehören. Danach weiß man besser was man will, was richtig ist und was nicht. Mein erster größerer Job war auch ein Albtraum, dank einer schrecklichen „Chefin“. Kreativsein als Beruf hat natürlich auch so seine Nachteile; ist auch mal sehr anstrengend. Aber ich möchte es nicht missen. 😉

    • Ich geb dir vollkommen Recht! Das war so unfassbar ernüchternd und ich dachte die ganze Zeit, dass ich mir den völlig falschen Beruf ausgesucht habe. Ich glaube auch dass jeder mal durch so eine „Hölle“ gehen muss bevor man realisiert, dass es auch anders geht! Ich hab übrigens mit Kolleginnen auch die schlimmsten Erfahrungen gemacht. Ich fühle mich da in meinem männlichen Umfeld viel wohler muss ich sagen… bei den weiblichen Mitarbeitern wurde so unfassbar viel gelästert und rumgezickt, das hat mich fast in den Wahnsinn getrieben!