Der Glaube an Gott | FAQ

Mein Glaube. Ich hätte niemals gedacht, dass ich tatsächlich darüber jetzt einen Blogeintrag verfasse. Lustigerweise hatte ich ganz früher – bei meinem allerersten Blog – schon einmal einen Beitrag über meinen Glauben verfasst, aber dann doch nie veröffentlicht. Ich hatte Angst davor, als einer von den Menschen abgestempelt zu werden, die sich in die Fußgängerzone stellen und laut brüllen:“IHR SEID ALLE VERDAMMT UND WERDET IN DER HÖLLE SCHMOREN WENN IHR NICHT ZUM CHRISTENTUM KONVERTIERT!“ CLICK

Well, nope. Oft sind die Menschen überrascht, wenn sie erfahren, dass ich sehr gläubig bin. Viele assoziieren nämlich mit dem Glauben strenge, katholische Traditionen und Bekehren, was das Zeug hält. Ich rede eigentlich erst darüber, wenn man mich danach fragt oder wenn das Thema eben zustande kommt. Deswegen rede ich heute auch über meinen Glauben, weil sich ebenfalls viele von euch meine Sichtweise dazu gewünscht haben. Und ich werde das auf meine Art & Weise tun: Mit einem großen Kelch Wein und hoffentlich Gottes Rückendeckung. Ihr habt mir Fragen zu dem Thema gestellt, die ich beantworten möchte und gleichzeitig erklären, warum der Glaube der wichtigste Bestandteil in meinem Leben ist.

Denn man kann beides: Ein sehr gläubiger Mensch sein und trotzdem mit den Eltern 3 Flaschen Wein leeren und lachend das Leben feiern. CLICK

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„Was bedeutet der Glaube für dich?“

Das war definitiv die meist gestellte Frage. Also zunächst einmal möchte ich klarstellen, dass ich hier ausschließlich über den Glauben rede und nicht über die Kirche und auch nicht über Religionen. Ich trenne das bewusst, aber dazu später mehr. Es ist wirklich schwer, das Ganze in ein paar Sätzen zu formulieren. Lasst mich kurz an meinem Rotwein inhalieren äh – nippen.

Man muss dazu sagen, dass ich mit dem Glauben aufgewachsen bin und daher war er für mich immer selbstverständlich. Mein Vater ist Priester, also waren wir sozusagen die Kinder vom Gemeindeoberhaupt. Aber das hat trotzdem nichts zu bedeuten, da von uns 5 Kindern nur noch 2 mit in die Kirche gehen. Mit 14 übernimmt man nämlich selbst die Verantwortung: Glaube ich überhaupt?

Ich schätze man kann den Glauben wirklich erst „erfahren“ und seine Bedeutung festlegen, wenn man offen dafür ist und Glaubenserlebnisse hatte.

Wenn man als 13 jähriges Mädchen heulend auf dem Bett sitzt und sich allein gelassen fühlt, aber auf einmal eine Umarmung und ein warmes Gefühl spürt. Oder wenn man Engelschutz am eigenen Leib erlebt hat, wenn man mit Sorgen in den Gottesdienst gegangen ist und sich plötzlich alles leichter anfühlt. Wenn man während einem Gebet am ganzen Körper Gänsehaut bekommt. Oder wenn man an seinem dunkelsten Tiefpunkt angekommen ist und nichts mehr außer seinen Glauben hat, der einem dann wieder unendlichen Halt gibt. Wenn man sich mit dem Sinn des Lebens beschäftigt oder einem der Gedanke an den Tod in Panik versetzt, aber dann doch wieder Hoffnung bekommt. Dann weiß man erst, was der Glaube wirklich für einen bedeutet.

Liebe, Frieden, Dankbarkeit, Trost, Hoffnung, Halt, Zuversicht. Mein Glaube bedeutet mein Ziel.

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„Hallo Duni, ich habe eine Frage zum Glauben generell, die mir schon immer durch den Kopf gegangen ist. Warum ist man, wenn etwas Schlechtes passiert, nicht böse auf Gott, aber immer so dankbar, wenn etwas Gutes passiert? Außerdem finde ich, dass diese Dankbarkeit an Gott gerichtet oft die Gelegenheit wäre, sich selbst mal auf die Schulter zu klopfen.“

Beginnen wir mit dem wichtigsten: Der Dankbarkeit. Ich fand die Frage unheimlich interessant. Zunächst einmal ist Gott für mich (uns) der Anfang von allem. Er ist der Schöpfer von allem und er hat mich und meine Fähigkeiten geschaffen. Ich habe sie weiter ausgebaut, sie genutzt und etwas damit angefangen. Darauf bin ich verda- OKAY STOP – in dem Artikel will ich jetzt wirklich nicht fluchen #sorryforthat – unheimlich stolz. Ich bin stolz auf das, was ich kreiere und das sollte auch jeder sein!

Denn wenn man etwas erreicht /geschafft hat, hat man mit den Fähigkeiten, die einem gegeben wurden, etwas gemacht. Man hat sie genutzt und das Beste aus sich herausgeholt.

Der liebe Gott zerrt einen ja nicht permanent am Arm, wir haben den freien Willen bekommen und können selbst entscheiden, wie wir leben wollen. (Später mehr dazu)

Ich bin aber dankbar – und zwar für alles. Nicht nur für meine Fähigkeiten, die ich besitze, sondern wirklich für alles. Für die Sonne, die Chancen, die Möglichkeiten, die Liebe, die Hoffnung, das Essen, das Auskommen etc.pp. die Liste wird unendlich lang. Wenn man mich fragen würde, wie man glücklich & zufrieden wird, hätte ich eine ganz klare Antwort: Sei dankbar! Dankbar für alles, was du haben und genießen darfst. Wenn man dankbar ist, braucht man nicht mehr und kann sein Leben viel mehr genießen, da man jede Kleinigkeit wertschätzt. Vorallem in einer Generation, die immer mehr möchte. Immer höher, schneller, weiter, besser! Das führt letztendlich dazu, dass man sich niemals mit dem zufrieden gibt, was man bereits hat.

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Der freie Wille – mein Vater hat zwei mal etwas in einem Gottesdienst gesagt, was mich nicht mehr losgelassen hat. Und zwar folgendes (Ja Papa, ich werd dich jetzt zitieren #dealwithit)

Der liebe Gott, in all seiner Größe und Allmächtigkeit, beugt sich vor dem Willen des Menschen. Er rührt ihn nicht an.

Der freie Wille bedeutet Eigenverantwortung. Das bedeutet für mich auch, dass ich nicht in die Gottesdienste gehe, weil Mami & Papi es mir sagen oder weil jeder zu Weihnachten in die Kirche geht. Sondern weil ich es will und weil ich es brauche. Es öffnet mir so oft die Augen und bringt mich auf dem Boden zurück. Deswegen weiß ich auch nie, was ich denken soll, wenn ich an dem Fußgängerzonen-Brüller vorbei laufe. Soll ich jetzt stehen bleiben und ihm raten, es anders anzugehen? Oder ist er eigentlich viel mutiger als ich?

Man kann und SOLLTE niemandem dem Glauben aufzwingen. Erst recht nicht, wenn jemand nicht offen dafür ist. Das ist nicht möglich und auch nicht Sinn der Sache. Man muss den Glauben erleben, man muss dafür offen sein und ich bin überzeugt, dass auch nur so etwas Gutes daraus entstehen kann.

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„Welcher Konfession gehörst du eigentlich an?“

Jetzt reden wir mal kurz über die Institution Kirche und Religionen. Ich bin neuapostolisch bzw. Christin. Neuapostolisch ist genau das Gleiche wie katholisch oder evangelisch, allerdings ohne prunkvolle Kirchen, Weihrauch oder viel Tam-Tam. Wir sind eher der evangelischen Kirche ähnlich nur wurde die neuapostolische Kirche damals, als ich in der Realschule war, noch nicht anerkannt. Ethik, here I come! War ganz lustig als einzige Christin in der Ethik-Gruppe mit dem Lehrer wie wild über Gott zu diskutieren, sag ich euch! 😀

Bei uns stehen die Priester zum Beispiel in schwarzen Men-In-Black Anzügen am Altar und versuchen den Glauben so gut es geht mit dem alltäglichen Leben in Verbindung zu bringen. (Mein Papi haut dann ab und zu auch Geschichten aus unserem Familienleben raus während meine Mutti in der Kirchenbank die Augen verdreht – wird immer in meiner Erinnerung bleiben :D) JEDENFALLS – rede ich nicht so gerne über Religionen. Ich mag es eigentlich auch überhaupt nicht, sie miteinander zu vergleichen oder nach Unterschieden zu suchen. Ich suche lieber nach Gemeinsamkeiten.

In fast jeder Religion glaubt man an einen Gott und wirklich JEDE Religion sollte (wohlgemerkt!) eigentlich das Sinnbild für Frieden und Liebe symbolisieren.

Aber die Religionen und die Kirche wurden schon so oft ausgenutzt und missbraucht mit menschlichen Taten, die absolut NICHTS – rein GAR nichts – mit dem Glauben zu tun haben. Schon damals wurden wegen unterschiedlichen Religionen Kriege geführt und als Kind habe ich mir immer vorgestellt, wie der liebe Gott weinend zusehen musste, wie sich die Menschen seinetwegen selber vernichten.

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Wo wir bei dem Thema Toleranz wären.

„Wie stehst du zu anderen Religionen oder zu Menschen, die nicht glauben?“

Eigentlich ist das mein Lieblingsthema. Ich erwarte Toleranz von Christen, genauso wie ich die Toleranz von jedem anderen auch erwarte. Denn:

Nur weil ich an Gott glaube bzw. glauben darf, bin ich weder besser noch schlechter als jeder andere Mensch auf der Welt. Vor Gott sind wir alle gleich. ALLE.

Ich finde den Gedanken unheimlich schön. Das bedeutet, dass es tatsächlich ein „Wesen“ gibt, dass komplett unparteiisch an dich heran geht. Es berücksichtigt deine Erziehung, deine Lebensverhältnisse, deine Geschichte, deinen Charakter – alles. Es sieht nur dich als Mensch und dein Herz. Deswegen ist es mir auch schnurzpiepe ob jemand Christ, Muslim, Atheist, oder Buddhist ist. Weil, die Frage ist doch:

Darf ich überhaupt über einen Menschen urteilen, wenn ich nicht seine Geschichte erlebt habe?

Ganz klare Antwort: Nein. Das dürfen wir zwar nicht, tun es aber ganz automatisch. Das ist eben menschlich und im Grunde oft ungerecht. Was wäre ich denn jetzt für ein Mensch, wenn ich nicht so eine schöne Kindheit gehabt hätte? Wie wäre ich, wenn ich in Kriegsgebieten aufgewachsen bin? Solche Fragen sollte man sich immer stellen, bevor man über einen anderen Menschen nachdenkt.

„Ist dein Freund auch gläubig? Muss ein Partner die gleiche Religion haben?“

Früher dachte ich immer, dass ich niemals eine Beziehung mit jemandem führen könnte, der nicht genauso wie ich an Gott glaubt, mit mir betet oder mit mir jeden Sonntag in die Kirche geht. Ich brauche doch eine Stüze!

Und jetzt? Jetzt habe ich den wundervollsten Mann an meiner Seite, der zwar daran glaubt, dass es ein höheres Wesen gibt, aber er ist nicht wirklich gläubig. Die Herausforderung war nun, dass ich wirklich zu meinem Glauben stehe. Ich diskutierte mit ihm viel, er stellte mir Fragen und ich musste dann selber meinen Glauben hinterfragen. Das alles hat mich nur gestärkt! Es hat mich viel fester mit meinem Glauben verankert und mich sicherer in meiner Überzeugung gemacht, als wenn ich mit jemandem zusammen wäre, der einfach nur mitzieht. Ich liebe ihn, weil ich weiß, dass er ein gutes Herz hat und das richtige glaubt / tut. Und er ist übrigens auch derjenige, der mir in den Hintern tritt, wenn ich vor Faulheit mal nicht in die Kirche gehen möchte 😉 Weil er weiß, dass es etwas Gutes ist.

Und kirchlich heiraten können wir trotzdem. Ist bei uns auch schnurzpiepe.

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Eigentlich hatte ich erwartet, dass DIE Frage gestellt wird. Die Frage, die man gläubigen Menschen eigentlich immer stellt:„Wenn es einen Gott gibt, warum passieren dann schlimme Dinge?“

Das Thema hängt überwiegend mit dem freien Willen des Menschen zusammen. Der freie Wille wird nicht angetastet. Wir Menschen sind vollkommen selbst dafür verantwortlich, was hier passiert. Deswegen kommt beispielsweise ein Terroranschlag auch nicht von Gott, sondern von Terroristen, die wieder eine ganze andere Geschichte hinter sich haben. Und der Glaube an Gott, beinhaltet auch den Gedanken, dass ein Teufel existiert. Der Einfluss des Bösen, der die Menschen schwächen möchte und dem man tagtäglich versucht zu widerstehen.

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„Wie gehts du mit schlimmen Situationen in deinem Leben um? Hilft dir der Glaube?“

Aber zu dem Glauben gehört auch Vertrauen. Ich vertraue darauf, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert. Obwohl ich eigentlich ein sehr ängstlicher Mensch bin und an meinem Leben bzw. an den Menschen in meinem Leben sehr hänge. Deswegen bekomme ich auch oft Panik wenn ich von schlimmen Todesfällen höre und mache mir oft viel zu große Sorgen wenn der Herzensmann unterwegs ist.

„Was wenn er nie wieder nach Hause kommt? Das würde ich nicht überleben“

Wenn mich genau diese Gedanken und die Panik überrumpeln, knie ich mich hin und bete. Ich bete darum dass ihm nichts zustößt und – ja, jetzt wird’s deep – ohne kitschig klingen zu wollen, jedes Mal wenn ich danach die Augen aufmache, fühle ich mich unglaublich besser. Als ob mir mein Vater eine Hand auf die Schulter gelegt hätte:“Vertrau mir. Egal was passiert.“

Ich bin nämlich davon überzeugt, dass wir Menschen nicht 100% wissen, was wir für unsere Entwicklung brauchen, weil wir nur das Leben auf der Erde sehen. Für mich gibt es aber ein Leben danach – ein unsterbliches und viel wichtigeres Leben. Keine Sorge, ich hänge und liebe mein Leben hier und genieße jeden Moment davon. Aber dieser Gedanke hilft mir, mit schlimmen Sachen / Ergebnissen besser umzugehen. Denn genau das tut der Glaube: Er bewahrt einen nicht vor schlimmen Ereignissen aber er hilft sie zu bewältigen. Den Blick auf etwas viel Größeres & Wichtigeres neu auszurichten. Ich glaube, dass der liebe Gott ganz andere Vorstellungen vom Leben hat, als wir und wir diese mit dem menschlichen Verstand niemals begreifen können. Aber ich vertraue ihm. Denn:

Du kannst nicht tiefer fallen, als in die Hand Gottes.

Den Satz hat meine Mutter ganz oft gesagt, als es meiner Familie finanziell unfassbar schlecht ging. Zwei Jahre lang ohne Arbeit und 5 Kinder zu versorgen – so eine Situation kann Eltern schon an ihre Grenzen bringen, vorallem emotional. Aber meine Mutter hat immer wieder diesen Satz gesagt und wir hatten so viele Glaubenserlebnisse in genau dieser Zeit, die unseren Glauben nur stärker gemacht haben.
Ich erinnere mich auch an den Moment, wo ich an meinem persönlichen Tiefpunkt angelangt bin. Wo ich nichts mehr hatte und mein einziger Gedanke war:“Ich brauche jemandem, der mit mir betet. Der für mich betet, weil ich es momentan nicht mehr kann.“ Und dann kam genau dieser jemand zu mir. Hach, Mensch. Es gab so viele Momente, in denen ich den Glauben – bzw. Gott – gespürt habe. Und deswegen vertraue ich ihm, auch wenn ich vieles nicht verstehe.

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„Bist du Sonntags auch mal zuhause geblieben oder warst du immer in der Kirche?“

Kommen wir zu einem meiner Lieblingsthemen: Förmlichkeiten. Anreiz dafür war die Frage, ob ich Sonntags schon mal nicht in der Kirche war und wie das meine Kirche handhabt.

Jetz‘ ma Butter bei de Fische: Jeder von uns will Sonntag lange im Bett bleiben. Jeder Teenager will auf Konzerte gehen und das Leben genießen. Die von Menschen gemachten Förmlichkeiten sind ebenfalls ein Grund dafür, warum ich den Glauben von Religionen trenne. Natürlich versuche ich mich an die 10 Gebote zu halten und natürlich gelingt es mir genauso wenig, wie es dem Papst gelingt. Niemandem gelingt das, weil wir Menschen jeden Tag sündigen und genau aus dem Grund gibt es bei uns auch die Sündenvergebung – weil wir darauf angewiesen sind. (Was übrigens nicht bedeutet, dass man jetzt sagen darf: „Ach, ist doch schnurzpiepe wenn ich ne Bank ausraube. Sonntag gibbet wieder Sündenvergebung Kinners, Halleluja!“)

Aber nirgendwo steht, dass man jeden Sonntag in die Kirche gehen oder jeden Tag 3 Stunden beten soll um ein gläubiges Leben zu führen. Um wieder meinen Vater zu zitieren (Sorry, dad!)

Das wohl kürzeste Gebet lautet:“Ach, Vater.“ Und er steckte sein ganzes Herz hinein.

Ich finde es irgendwie zu klein gedacht, wenn man sich lediglich an den ganzen Förmlichkeiten festhält, die oft von Menschen gemacht wurden. Letztendlich werde wir an unserem Herzen gemessen. An der Liebe und an unserem Glauben, den wir in uns tragen. Ich gehe in die Gottesdienste weil ich es brauche, weil es mir gut tut und weil ich schon so oft genau die Hilfe erhalten habe, die ich gebraucht habe.

Aber ich fühle mich nicht schlecht wenn ich Sonntags mal liegen bleibe um mit meinem Herzensmann zusammen zu lachen und das Leben zu genießen. Und ich bereue keinen einzigen Fehltritt in meinem Leben – den mein Glaube war immer bei mir und darauf kommt es doch letztendlich an.

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„Hattest du auch schon Zweifel?“

Ich hatte zum Glück noch keine großen Glaubenskrisen, aber ich höre Geschichten und erlebe es selber, das Menschen, von denen ich es NIEMALS erwartet hätte, vom Glauben abfallen. Früher hätte ich behauptet, Zweifel entstehen, wenn man zu viel hinterfragt. Aber das ist falsch.

Durch meine Beziehung habe ich sehr vieles hinterfragt und es hat meinen Glauben nur gestärkt. Hinterfragen ist wichtig, damit man sich überhaupt bewusst macht, an was man eigentlich glaubt. Aber letztendlich ist der Glaube eben auch „nur“ ein Glaube und kein Wissen. Ich bin davon überzeugt, das „dort oben“ etwas ist. Sei es Allah, Gott oder eben das höhere Wesen. Dort ist etwas und ich glaube, dass es der liebende Vater / Schöpfer ist.

Ich habe Angst vor Zweifel und Glaubenskrisen – und solange ich Angst davor habe, ist alles safe.

Denn das heißt, ich habe Angst davor, was Gott von mir denken könnte, wenn ich vom Glauben abfallen sollte. Diese Angst treibt mich an, alles dafür zu tun, das der Fall nicht eintritt und um meinen Glauben zu kämpfen.

Ich glaube, dass Zweifel eher dadurch entstehen, dass man dem Glauben keinen Wert mehr zuspricht. Wenn man sich lediglich auf das begrenzte Leben auf der Erde fixiert und nicht mehr weiter denkt – dann entstehen die Zweifel durch Gleichgültigkeit.

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Wo wir schon bei „Wissen“ sind – noch ein letzter Punkt, den ich sehr mag. Wissenschaft! Den die Wissenschaft ist kein Gegner vom Glauben. Aussagen wie „Gott würfelt nicht.“ oder „Der erste Schluck aus dem Glas der Naturwissenschaft führt zum Atheismus. Aber auf dem Grund des Glases wartet Gott.“ machen das deutlich, was mein Vater bei CERN in der Schweiz erlebt hat. Dort hat er eine Evolutionslinie an der Wand gesehen, die bei dem Urknall endete. Er fragte den Mitarbeiter, was davor passiert sei und dieser entgegnete ganz trocken:“Das ist die Aufgabe der Kirche.“ – Egal wie tief wir mit unserem Verstand graben, irgendwann kommt eine Grenze bei der nur noch Theorien gemacht werden und da beginnt für mich der Beweis, das da etwas Größeres ist. Das da einfach ein Sinn hinter all dem hier steckt.

Mein Glaube macht mich überhaupt erst zu dem Menschen, der ich bin.

So. Puh. Wahnsinn. Eine halbe Flasche Wein ist aufgebraucht, meine Playlist ist fast durchgehört und ich bin ganz kribbelig. Beim tippen hatte ich so oft eine Gänsehaut! Ich hoffe dass mir der Blogpost gelungen ist – in der Hinsicht, dass ich meinen Glauben verständlich ausdrücken konnte, ohne wie ein Fußgängerzonen-Brüller rüberzukommen.

Falls ihr noch Fragen oder Anregungen habt, freu ich mich wirklich über jeden Kommentar ♥ Habt es fein meine Lieben und bis zum nächsten Mal!

Bonjour ♡ Ich bin die Duni. Eine Entdeckerin, eine Designerin und eine Genießerin, die gerne inspirieren möchte! Mit meinem Blog versuche ich den Blick auf die kleinen Freuden des Lebens zu lenken :)

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45 Comments

  • Liebe Duni! Endlich habe ich den Beitrag auch gelesen und ich find ihn wahnsinnig schön und inspirierend. Ich glaube ich habe mir schon lange nicht mehr so viele Gedanken über meinen Glauben gemacht. Und Du hast Recht – es ist völlig egal welcher Religion man angehört, denn einzig der Glaube verbindet. Ich bin da auch noch sehr traditionell und mir ist Glauben wichtig. Dazu gehört bei mir auch das Feiern von Festen und Feiertagen und auch die Besinnung – wie ich z.B. Karfreitag kein Fleisch esse. Aber das tue ich nicht, weil es mir irgendwer vorschreibt, sondern aus eigener Überzeugung. Weil ich mir sage: „Hej, ist doch mal gar nicht so schlecht einen Tag auf etwas zu verzichten“. Mein Mann kann das nicht so ganz verstehen. Er wurde da ziemlich locker erzogen und wusste anfänglich unserer Beziehung nicht einmal so richtig was überhaupt an Ostern passiert ist ^^ Ein schöner Einblick meine Liebe! Yvonne

  • Ein sehr toller Post der zum Nachdenken anregt und ich bin froh, dass du ihn gepostet hast. Ich bin immer hin- & gerissen. Früher habe ich viel geglaubt, dann ist viel passiert und irgendwann wann der Glaube so in der Form nicht mehr da. Ich glaube tief in mir immer noch an etwas höheres aber in einem Punkt gebe ich dir sehr recht, die Kirchen sind teilweise in einem schlechten Licht mittlerweile. Um so interessanter fand ich die Aussage zu deiner Glaubensbekennung. Ich werde mich etwas damit beschäftigen vielleicht ist das etwas wonach ich irgendwie gesucht habe.

    Liebe Grüße Eileen
    http://www.eileens-good-vibes.de

    • Hab vielen lieben Dank liebe Eileen für die lieben Worte ♥ Ich freu mich ehrlich riesig, dass der Blogpost so viel Gefallen findet, gerade weil es so ein sensibles Thema ist und ich Angst hatte, es könnte falsch rüberkommen… Ich wünsch dir in der Sache ganz viel Segen und dass du, das findest, wonach du suchst. Bzw. was dir gut tut ♥

      Fühl dich lieb gedrückt!

  • Ach Duni …

    … dein Instagram-Account macht dich so sympathisch, ich war niemals nie in Versuchung deinen Blog zu lesen (wer schreibt noch Blogeinträge? :D), aber bei dem Thema hats mich gejuckt …

    … du sprichst mir so aus der Seele ♡ Ich bin – so denke ich – kein gläubiger Mensch, aber sehrwohl spirituell.
    Glaube ist so persönlich, mutig, dass mit uns zu teilen – der Gedanke, dass jeder Mensch am Ende gleich ist, das macht für mich den Reiz aus, das, wo ich mit (allen?) Religionen und Gläubigen – die Trennung finde ich auch wichtig – übereinstimme.
    „Lebensgefühl“ ist so ein beknackter Begriff, da denke ich an einen Midlifecrisler, der im Caprio die Atlantikküste entlang rauscht, aber dieses „Lebensgefühl“, eine tiefer liegende Philosophie und Sinngebung steckt darin, dass ich jedem Menschen diese Erkenntnis oder diesen Hauch von Erkenntnis wünsche, die ich in deinem Glauben erkenne.
    Ich kann ein Arschloch sein, nicht unwahrscheinlich, dass das null Einfluss auf den Verlauf meines Lebens hat, aber Dankbarkeit, Demut und Zufriedenheit zu leben … das ändert was an der inneren Haltung, man lebt anders. Die Kraft, die Gewissheit, mögen wir und mag jeder aus unterschiedlichen Quellen ziehen, aber es ist so erfrischend, so gefühlvoll und gleichzeitig abgeklärt über jemandes Glauben zu lesen, dass ich nicht anders kann, als dich dafür zu bewundern und mich zu bedanken.

    3/4 Flasche Wein grüßen :*

    • Haha, ich grüße dich auch erstmal mit einer 1/2 Flasche Wein intus ♥ Schön wenn man sich so unterhalten kann, beste Voraussetzung würde ich sagen!

      Ich freu mich wirklich über die lieben Worte, vielen lieben Dank dafür meine Liebe! Ich fühl mich geehrt!
      Ich freue mich natürlich auch darüber dass ich da den richtigen Nerv / Wortlaut getroffen habe, ich hatte wirklich Angst davor, dass der Post falsch aufgefasst werden könnte. Umso mehr freue ich mich über das positive Feedback ♥ Und ich stimme dir zu: Dankbarkeit ändert einen grundlegend! Ich finde deine Denkweise gut und ich schätze auf genau diese Grundhaltung kommt es doch letztendlich an, oder nicht?

      Cheers – und fühl dich gedrückt meine Liebe ♥

  • So, jetzt ist mein Internet abgebrochen, es kann also sein, dass du meinen Kommentar nun doppelt hast. 😉

    Ich habe wirklich Respekt davor, dass du diesen Post veröffentlicht hast! Eigentlich ist es schade, aber wenn man über dieses Thema redet, kann man ja noch immer schräg angeschaut werden oder gleich ein Fass der Diskussion aufmachen… Dabei ist Glauben etwas sehr schönes!

    • Haha, danke dir meine liebe Christine ♥ Ich hab mich wirklich SEHR über den lieben Kommentar (oder Kommentare :D) gefreut! Du sagst es – eigentlich ist es schade, dass man Angst vor der Diskussion haben muss… aber wie du ebenfalls sagst: Es ist im Grunde etwas Gutes, das ein schlechtes Image verpasst bekommen hat.

      Ich freu mich dass dir der Post gefallen hat! 🙂

  • Ein wirklich interessanter Blogpost und ich habe echt Respekt vor deinem Mut ihn auch zu veröffentlichen. Gerade beim Thema Glauben gehen die Meinungen ja immer noch stark auseinander und man fürchtet ja mitunter schon mal in seltsame Diskussionen hinein gezogen zu werden…

  • Meine liebe Duni,
    das ist ein ergreifender Blogpost! Genau so soll Glaube sein. Für mich bedeutet Glaube: Liebe, Wärme, Geborgenheit, Hoffnung, Trost…. Der Glaube soll Brücken bauen und nicht Mauern aufbauen. Ich sehe das genauso, wie Du und ich finde es erschütternd, wozu die Religionen oftmals missbraucht werden. Ich habe mir auch schon so oft gedacht, was wir sich der Liebe Gott jetzt denken, was wir Menschen hier so veranstalten. Ich finde es sehr schön, dass Dein Glaube sehr wichtig für Dich ist. Ich bin als Kind sehr oft in die Kirche gegangen, aber jetzt weniger, weil mir manches leider etwas verlogen vorkommt. Das ändert aber nichts an meinem Glauben, der nach wie vor stark ist. Meine Kirche ist überall in Gottes Schöpfung und ich versuche immer so zu leben, dass ich meine Mitmenschen achte und für sie da bin.
    Allerliebste Grüße sendet Dir,
    Deine Melanie

    • Ach meine liebe Melanie ♥ Wie schön du das formuliert hast! „Der Glaube soll Brücken statt Mauern aufbauen“ Genau so ist es! Danke für deine schönen Gedanken und lieben Worte ♥ Ich freu mich wirklich dass dir der Blogpost so gefällt und du den Glauben so in dir tragen kannst ♥

      Fühl dich ganz lieb gedrückt!

  • Hallo liebe Duni,
    jetzt hast du mich doch zum Kommentieren gebracht.
    Ich lese schon eine Weile bei dir mit, aber jetzt hast du mich doch aus der Reserve gelockt!
    Zunächst mal : ein wunderschöner Post.
    Einer, der mich unheimlich berührt hat.
    Und das von mir – auf dem Papier evangelisch, nicht unbedingt begeistert von der institutionellen Kirche, und jemand, der mit der ganzen Glaubenswelt nie viel anfangen konnte.
    Ich habe als Kind ganz oft gedacht, „wie geht das denn, dieses Glauben, und warum kann ich das bloß nicht?“
    Gottesdienste haben mir, als ich klein war, eher Angst gemacht. Dazu noch die Botschaft, „wenn du nicht glaubst, kommst du in die Hölle“ – hat es nicht besser gemacht.
    Als Jugendliche war ich dann eine Weile vom Buddhismus fasziniert, aber auch das war eher eine Phase.
    Aber trotz allem war mir immer irgendwie klar, irgendwas gibt es da draußen doch.
    Was es genau ist – Gott, ein höheres Wesen, Schicksal – ganz ehrlich, keine Ahnung, aber ich habe doch das eine oder andere seltsame Zeug erlebt, sodass ich mir nie anmaßen würde zu sagen, dass so etwas wie Bestimmung nicht gibt.
    Anyway.
    Das, was du beschreibst, diese Typen in der Fußgängerzone, die einen bekehren wollen, hat mich immer arg abgestoßen.
    Ich meine, was hat denn jemand anders davon, dass ich plötzlich so glaube wie er? Was geht ihn das an?
    Ich gehe doch auch nicht her und drücke anderen meine Meinung auf. Was gewinnt man dabei?
    Unter anderem deshalb finde ich deine Überzeugung zum Glauben so wunderbar. Jeder ist für seinen Glauben selbst verantwortlich. Dir gibt es unheimlich viel, und das finde ich wirklich schön.
    Ich gehe soweit zu sagen, wenn es mehr von deiner Sorte gäbe, wäre die Welt friedlicher und harmonischer. So, wie du den Glauben interpretierst, ist er etwas zutiefst Positives und kann Gutes bewirken.
    Mach weiter so!
    Gruß
    Leia

    • Wow ♥ Danke dir liebe Leia für deine Offenheit und vorallem für das wundervolle Feedback! Das bedeutet mir ehrlich unheimlich viel! Vorallem wenn es von jemandem kommt, der ein ganz anderes Leben gelebt hat und andere Erfahrungen gemacht hat! Ich freu mich wirklich wenn ich damit so berühren konnte!

      Ich sehe das eben ganz genauso, an kann nichts erzwingen. Die Menschen müssen selber ihre Erfahrungen machen, ihren Glauben erleben und nur dann kann etwas Positives daraus entstehen.

      Ich danke dir wirklich für die warmen Worte ♥ Es motiviert mich unglaublich! Fühl dich lieb gedrückt meine Liebe!

  • Liebste Duni,

    wie wundervoll du das mal wieder geschrieben hast. Ich habe mich dabei ertappt, wie ich sehr häufig mit dem Kopf genickt habe!
    Mein Glaube ist ein Mischmasch aus Erlebtem und der eigenen Überzeugung. Ursprünglich waren wir Kinder nicht getauft, um später unseren eigenen Glauben zu wählen. Mit 14 wurde ich evangelisch getauft, mit 26 bin ich wieder ausgetreten, weil mich viele Aussagen der Kirche geärgert haben. Der Umgang mit Verhütung, Abtreibung und Homosexualität ist einfach nicht zeitgemäß. Heute bin ich Buddhistin und konzentriere mich darauf die Natur zu achten und meine Handlungen stets zum Nutzen aller Wesen auszurichten.

    Was mir besonders gefallen hat in deinem Blog war:
    „Der liebe Gott zerrt einen ja nicht permanent am Arm, wir haben den freien Willen bekommen und können selbst entscheiden, wie wir leben wollen.“
    So wahr! Und so wichtig: Du bist selbst verantwortlich!

    Und noch ein Zitat:
    „Schon damals wurden wegen unterschiedlichen Religionen Kriege geführt und als Kind habe ich mir immer vorgestellt, wie der liebe Gott weinend zusehen musste, wie sich die Menschen seinetwegen selber vernichten.“

    Besser kann man es nicht ausdrücken und du hast mich sehr berührt!

    Toller Blog! Wunderbar geschrieben!

    • Ach meine liebe Katja ♥ Tausend Dank für die wundervollen Worte! Das bedeutet mir wirklich unheimlich viel! Ich schätze die Kirche steht ständig in dem Dilemma moderner zu werden und dabei aber nicht ihre Werte zu verlieren, auf denen sie aufgebaut ist. Da entstehen so viel Konflikte, deswegen rede ich immer so gerne vom Glauben selbst statt von der Kirche. Aber anyway – ich freu mich wirklich über das liebe Feedback! Danke meine Liebe ♥

  • Wow! So ein überraschender, ehrlicher, mutiger, ermutigender und inspirierender Blogpost! Ich hatte Gänsehaut:)
    Danke und mach weiter so!
    Liebe Grüße & Gottes Segen

  • Liebe Duni,

    ein unfassbar riesen großes Kompliment für deinen Mut, deine Ehrlichkeit und Ofenheit zu diesem Thema!
    Ich kann dir in so vielen Punkten einfach nur zustimmen! Besonders gut finde ich, dass du deinen Blog zu diesem Thema offen gestaltet hast, er lässt sich super lesen und ist gut verständlich – was finde ich wichtig ist für Menschen, die vielleicht nicht so viel mit diesem Thema zu tun haben und Angst haben bei solchen Themen „überfahren“ zu werden.
    Besonders schön finde ich den Part „Tolerance“ und wie dein Freund zum Glauben steht. In meiner Beziehung ist es exakt genauso wie bei euch beiden und ich bin gerade unglaublich dankbar endlich mal so ein „normales“ und mutmachendes Statement zu lesen, dass man auch, wenn der eigene Partner vielleicht nicht so überzeugt ist, wie man selbst, oder einfach unter anderen Verhältnissen in Bezug auf den Glauben aufgewachsen ist, man trotzdem im Glauben wächst, der eigene Partner den Glauben akzeptiert, toleriert und unterstützt.
    Wichtig ist auch sich nicht mit anderen in ihren Glaubensaktivitäten zu vergleichen. Jeder geht seinen eigenen Weg und Gott führt jedem dort hin, wo er der Meinung ist, dass diesem Weg der beste für einen ist. Der eine mit mehr und der andere mit vielleicht weniger „Glaubensaktivitäten „. Zudem sollte man diesen besonderen Weg genießen und jeden Tag gespannt sein, was einen erwartet. Das fängt z.B. schon mit einem wunderschönen Sonnenaufgang und dem mega genialem Wetter in diesem Jahr an 🙂
    Liebe Grüße Annika

    • Ich danke dir von ganzem Herzen meine liebe Annika für die lieben Worte ♥ Das bedeutet mir wirklich unheimlich viel 🙂 Vorallem dass es kein „Überrumpel“ Blogpost letztendlich geworden ist – ich hatte so Angst davor, dass es eventuell falsch rüberkommen könnte, desto mehr freue ich mich über das tolle Feedback! Danke dir ♥

      Ich versteh dich übrigens sehr gut – das Thema Beziehung hat mich damals lange beschäftigt und es wurde viel zu wenig darüber geredet. Wenn die ganze Familie gläubig ist nimmt man sich logischerweise seine Eltern als Vorbild und ich hatte immer Angst, dass es auch nur so funktionieren kann. Da hätte ich mir damals jemand gewünscht, der mich in der Hinsicht etwas beruhigt 🙂

      Ich seh das auch genauso wie du – jeder ist für einen anderen Weg bestimmt und man sollte einfach jeden Tag davon genießen ♥ Das hast du schön formuliert 🙂 Und ich freu mich übrigens auch am meisten über das Wetter dieses Jahr 😀 SO VIEL SONNEEEE!!!

  • Liebe Duni,
    dies ist ein unglaublich schöner Blogpost. Du kannst dich immer so schön in Worte fassen. Dieses Mal hatte ich an einigen Stellen sogar Gänsehaut und einen Kloß im Hals, einfach weil diese Vorstellung von Glauben so unglaublich schön ist.
    Ich bin selbst evangelisch aufgewachsen. Wir waren nicht sonderlich oft in der Kirche, auch mehr so die Feiertagsgänger. Mit der Konfirmation habe ich dann immer mehr gespürt, dass ich das wirklich brauchen. Bei uns in der Region gibt es eine ausgereift evangelische Jugend. Gerade in dieser Gemeinschaft habe ich mich immer sehr aufgehoben gefühlt, was in der Schule nicht immer der Fall war. Einfach, weil ich gemerkt habe, dass wir alle ähnliche Werte, Ideale und Weltanschauungen besitzen. Vielen Dank, dass du mich an diese schöne und wunderbare Zeit erinnerst hast.
    Eine kleine Kritik möchte ich dann aber trotzdem noch loswerden: So schön sich dein Post auch ließt, bin ich häufiger über kleine Rechtschreibausrutscher gestolpert, die das Leseerlebnis ein wenig stören.
    Herzliche Grüße Charotta

    • Hab vielen lieben Dank liebe Charlotta für die lieben Worte ♥ Es bedeutet mir wirklich sehr viel dass ich diese Gefühle durch den Blogpost auslösen konnte 🙂 Dann ist mein Ziel erreicht!

      Und danke auch für die Kritik – das ist wohl der halben Flasche Rotwein beim tippen geschuldet :’D Ich hab mir den Beitrag soooo oft durchgelesen und nichts mehr gefunden – aber ich schätze, dass ich sie genau dadurch ständig überlesen habe. 2 Augenpaare sind eben doch besser als eins 🙂 Tut mir Leid dass du dadurch gestört wurdest ♥

  • Liebe Duni
    Ich finde, dass dir dieser Post sehr gut gelungen ist!
    Ich selbst bin ebenfalls gläubig (auch Pastorentochter und regelmäßige Gottesdienstgängerin ) und freue mich so sehr über deinen Beitrag – es ist nicht einfach, sich in einer so großen Community zu seinem Glauben zu stellen und das Ganze so wunderbar sensibel anzugehen.
    Ich kann diesen Post komplett unterstützen und finde, dass du das so sanft und klar angegangen bist – das zeichnet genau das Bild vom Glauben das auch für mich persönlich wichtig ist!
    Am liebsten würde ich dich umarmen, denn ich glaube dass dieser Blogpost einigen Menschen weiterhilft und aufzeigt, worum es eigentlich geht.
    Liebe Grüße
    Annika

    • Vielen lieben Dank meine liebe Annika ♥ Das bedeutet mir ehrlich sehr viel weil ich auch genau das erreichen wollte… ich bin es so Leid wie schlecht manchmal über den Glauben gedacht wird und mir hat es so auf der Seele gebrannt, mal „Aufzuräumen“ aber ich hatte immer Angst wie ein Bekehrer rüber zu kommen bzw. das es falsch aufgefasst wird ♥ Daher bin ich umso glücklicher zu hören, dass es so geworden ist, wie ich es erhofft hatte!

      Fühl dich zurück umarmt meine Liebe!

  • Liebe Duni,
    ein wundervoller Beitrag!
    Ich habe mich nicht angebrüllt gefühlt, sondern hatte das Gefühl, du legst mir eine Decke um die Schulter, um es mir warm und gemütlich zu machen, damit du deine Glaubensgeschichte leise und beschwingt erzählen kannst.
    Und sie ist angekommen.
    Irgendetwas ist angekommen.
    Ein warmes Gefühl im Bauch.
    Dich hat der liebe Gott wirklich besonders gut hinbekommen.
    Fühl dich gedrückt,
    Diana

    • Ach liebe Diana ♥ Das hast du so schön formuliert! Ich danke dir von ganzem Herzen für die lieben Worte! Das beruhigt mich unheimlich, da genau das mein Ziel war. Ich hatte so Angst davor, dass die Zeilen falsch aufgefasst werden können! Umso mehr freut es mich dass ich so etwas bewirken konnte ♥ Danke dafür und fühl dich zurück gedrückt 🙂

  • Liebe Duni,
    danke für diesen schönen Blogpost! Bis jetzt hast du hier Kommentare von Lesern bekommen, die sich selbst auch als gläubig ansehen, daher dachte ich mir, vielleicht findest du auch ein paar Zeilen von jemandem interessant, der sich selbst nicht so sieht. 🙂
    Ich selbst bin kein Fan der Kirche (bitte verzeih die Verallgemeinerung, auch hier gibt es gute Sachen!) und auch mit dem Glauben an ein „höheres Wesen“ tue ich mir schwer, aber: ich bewundere Menschen, die glauben können. Das gebe ich offen zu. Ich halte es für eine gute Sache, wenn Menschen darin Trost und Mut finden. Go for it! Nie würde ich auf die Idee kommen, Glauben (losgelöst von den äußerlichen Förmlichkeiten, wie du es genannt hast) als schlecht oder falsch hinzustellen. Denn die Wahrheit ist: genauso wie ein Aufdrängen des Glaubens falsch ist, so wäre es auch falsch, zu behaupten, ich wüsste es besser. An einen liebenden Vater glaube ich persönlich nicht, aber daran, dass es das Gute gibt, den freien Willen,… nur, weil etwas für uns keine rationale Erklärung ermöglicht, fände ich es vermessen zu behaupten, dass es dann auch keinen Sinn dahinter gibt. Ich finde, die Natur ist nicht verschwenderisch, alles spielt ineinander, ob wir es verstehen oder nicht. – Vielleicht macht mich das doch ein bisschen gläubiger als ich dachte. 😉

    Alles Liebe, Céline Claire

    • Danke dir liebe Céline für das liebe Feedback ♥ Es bedeutet mir sehr viel wenn es auch von jemandem kommt, der meine Ansichten nicht teilt 🙂 Ich bin dankbar wenn dann trotzdem Interesse besteht mehr darüber zu erfahren 🙂

      Und ich bin da ganz bei dir – ich würde niemals einen Menschen verurteilen, der nicht an Gott glaubt. Vielleicht würden sie ja auch gerne viele, können es aber einfach nicht, weil sie es nicht wirklich erfahren haben. Genauso ist es unfair zu behaupten, dass der Glaube keinen Sinn ergibt nur weil man etwas mit dem menschlichen Auge nicht sieht. Als Beispiel ist es bewiesen, dass wir eine Seele besitzen – sehen tun wir sie aber trotzdem nicht. Daher finde ich die Toleranz einfach unheimlich wichtig ♥

  • Ach ich danke dir für diese Worte! Ich bin ja selbst neuapostolisch und manchmal ist man so sehr “drin”, dass es mal wieder gut tut, von außen drauf zu schauen. Mein Mann ist auch nicht neuapostolisch aber kommt bei Bedarf mit und unterstützt mich sehr in meinem Glauben. Es freut mich, dass du das auch so erlebst. Danke für deine Perspektive und den erfrischenden Blickwinkel 🙂

    • Danke dir liebe Julia 🙂 Das freut mich ♥ Mir selbst ging es genauso! Oft steckt man so in seinem Alltagstrott drin dass man gar nicht mehr inne hält und reflektiert…. aber ich freu mich dass ich da helfen konnte 🙂

  • Wow! Ich war wirklich sehr gespannt auf Deinen Post und kann nur sagen: Beautiful inside & outside!
    Soooo schön, wie Du den Glauben in einzelne Wörter packst, den Leser mitnimmst & mitfühlen lässt, ohne im Ansatz jemals das Gefühl zu vermitteln, Du willst jemanden beeinflussen / überzeugen! Ein wirklich toller Post mit einem noch tieferen Blick in „Duni“! Danke, dass Du das mit allen teilst!

    • Ach wie schön ♥ ehrlich! Vielen lieben Dank liebe Alex für die lieben Worte! Das bedeutet mir grade so viel… genau DIESES gefühl wollte ich vermitteln und hatte gleichzeitig so Bammel davor, es könnte falsch rüberkommen! Umso mehr freue ich mich über das liebe Feedback von dir 🙂 Danke dafür!! ♥

  • Ein ganz toller Blogpost! Ich habe ihn mit ganz viel Interesse gelesen und er hat mir auch weiter geholfen. (:
    Ich bin so „halb“ katholisch aufgewachsen, zwar mit einigen Traditionen aber gar keinen Kirchengängen außer zur Kommunion z.B. Manchmal finde ich das schade, aber ich muss auch sagen, dass nicht jeder Gottesdienst für jeden gleich ansprechend ist. Gerade die katholische Kirche könnte etwas „moderner“ werden und Gottesdienste auch für junge Leute interessanter gestalten.
    Meine Frage zu deiner Kirche, weil ich mich dahingehend mit der katholischen Kirche nicht identifizieren kann: Können sich in eurer Religion/ Kirche zwei gleichgeschlechtliche Menschen für die Ehe den Segen Gottes einholen? Ich weiß, dass es ein schwieriges Thema ist, aber, wenn vor Gott alle gleich sind, warum ist dieses Thema für die Kirche so ein „Problem“? Wie siehst du das?
    Viele liebe Grüße

    • Danke für das liebe Feedback Vanessa ♥ Ich freu mich wenn er geholfen hat 🙂
      Jaaaa… das ist auch immer die Schwierigkeit vor der Amtsträger / Priester stehen. So viele unterschiedliche Menschen sitzen da im Gottesdienst. Die einen traurig, die anderen glücklich und soviel unterschiedliche Erwartungen. Daher ist es klar, das nicht jeder Gottesdienst einen anspricht 🙂 Und um ehrlich zu sein ist jeder von uns schon mal eingeschlafen :’D Ich hoffe auch immer auf neue Winde und das die Kirche sich der modernen Zeit immer mehr anpasst, damit der Glaube auch weiter stark ausgelebt werden kann!

      Und nun zu deiner Frage bezüglich gleichgeschlechtlichen Ehen. Ich war da ehrlich gesagt erst überfragt weil ich mich damit nie auseinander gesetzt habe. Ich kenne kaum homosexuelle Paare aber ich hab mich mal informiert 🙂 In erster Linie gehen wir immer von der Liebe aus – wenn man jemandem liebt ist daran nichts verwerfliches. Egal ob Mann oder Frau. Bei der homosexuellen Ehe ist es aber noch ein anderer Schritt. Jetzt mal flapp gesagt: Gott möchte, dass die Menschheit sich vermehrt. Und das ist auf rein natürlichem Wege eben nur zwischen Mann & Frau möglich. Daher liegt der Kirche wohl so viel an der Ehe zwischen Mann & Frau, damit dieser „Wille“ weiter ausgeübt wird. Aber wie du schon sagst – das Thema ist unfassbar schwierig. Deswegen sind Homosexuelle aber nicht schlechter oder ein Problem. Sie sind genauso wie wir alle.

      Ich schätze, einerseits möchte die Kirche moderner werden, andererseits möchte sie aber nicht ihre Werte verlieren.

  • Hallo liebe Duni,
    Sehr interessanter Blogpost! Ich fand deine Gedanken zum Thema Beziehung zu Gott stärker/ hinterfragen sehr gut -> Danke dafür.
    Über welches Thema ich mich stundenlang unterhalten könnte ist „Förmlichkeiten“. Ich bin in einer strengen Baptistengemeinde aufgewachsen (wo ich heute auch noch bin). Und was mir einfach immer mehr auffällt ist, dass Äußerlichkeiten total überbewertet werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott dich nicht als sein Kind sieht, nur weil du ne Hose anstatt eines Rockes trägst, oder nur weil man sich einbisschen mehr herausputzt.
    Und dann dieses Urteilen/Richten. Darüber denke ich schon ne ganze Weile nach. Wenn man einen Menschen begegnet will ich sofort über ihn richten: was hat die denn für ein shirt an? Was hat die denn für ne Frisur? Der guckt aber ganz arrogant! Anstatt mal auf sich selbst zu gucken… Und den Menschen neutral zu sehen. Weil man ihn evtl. nicht kennt. (Ich find den Vers: „mit welchem Maß ihr misst, mit dem soll auch an euch gemessen werden“ sehr helfend).
    So.. Ich wünsche dir einen schönen Tag und danke dir für deinen Blogpost,
    Laura

    • Danke dir liebe Laura ♥ Ich freu mich dass dir der Blogpost gefällt 🙂 Das hat mir auch alles auf der Seele gebrannt und musste mal raus!
      Du sprichst mir aus der Seele im Bezug zu den Frömlichkeiten. Ich finde eben dass genau dieses Denken den Grundgedanken vom Glauben zunichte macht und die Menschen abschreckt. Das widerspricht einfach allem, was man aus dem Glauben eigentlich ziehen sollte.

      Das Urteilen / Richten passiert einfach immer automatisch und ist ganz menschlich, weil wir nicht perfekt sind und weil eben auch der Einfluss des Bösen ständig an uns nagt. Man wird es nie schaffen in der Hinsicht perfekt zu sein, aber man kann immer versuchen, sich zu verbessern 🙂 Und ich finde den Gedanken tröstend, dass uns vergeben wird wenn uns das Ganze auch leid tut. Der liebe Gott schaut nicht auf die Ergebnisse, sondern auf das Herz und auf den Willen. ♥

  • Wow Danke für diesen ehrlichen und ausführlichen Artikel! Ich finde es total interessant, wie modern du mit dem Glauben umgehst und somit ja auch ein wenig das verstaubte Image aufräumst. Ich selbst bezeichne mich auch als gläubig, bin aber kein Kirchgänger. Ich glaube an einen Gott, daran dass da etwas ist, dass über uns wacht und sobald ich eine Kirche betrete, spüre ich etwas ganz Besonderes. Den Kindergottesdienst habe ich geliebt und jahrelang war ich in einem Gospelchor, nachdem ich aber oft umgezogen bin, gehe ich heute garnicht mehr in einen Gottesdienst. Ich muss das aber auch nicht, um an Gott zu glauben. Denn ich finde Gott ist ja immer da. Aber ich kann mir sehr gut vorstellen, das Gottesdienste vor allem zum Nachdenken anregen und eine auffangen können!
    Liebe Grüsse Yasmin

    • Danke dir liebe Yasmin für das liebe und tolle Feedback ♥ Haha, da hab ich einmal ordentlich durch die Kirche gefegt und Staub aufgewirbelt! 😀 Aber eigentlich brennte mir das schon die ganze Zeit unter den Fingern, weil ich es Leid bin, was für ein Image der Glaube durch den Menschen in der Kirche bekommen hat…

      Ich fühle da auch mit dir – es gab auch Phasen nach meinen vielen Umzügen, wo ich nicht mehr die Gottesdienste besucht habe und mich dadurch schrecklich gefühlt habe. Aber darauf kommt es gar nicht an ♥ Die Gottesdienste sollen ja einfach nur stärken 🙂

  • Wundervoll geschrieben! Ich musste so oft mit dem Kopf nicken oder schmunzeln, weil du so viele Sachen einfach auf den Punkt gebracht hast. Gerade beim Thema andere Kirchen/Gemeinden und Toleranz muss ich mir eine Scheibe bei dir abschneiden. Während ich in der evangelischen Landeskirche bin, habe ich einige Freundinnen die in einer „Freien“ Gemeinde sind und irgendwie hab ich immermal Probleme diese Gemeinden zu verstehen und zu akzeptieren. Dabei hast du ganz Recht: Das Wichtige sind die Gemeinsamkeiten, der Glaube und das Vertrauen in Gott.
    Danke ❤️

    • Das freut mich unheimlich! Danke für das liebe Feedback meine Liebe 🙂

      Ich weiß auch genau, was du meinst. Gerade früher wurde auch genau das Gegenteil gepredigt. Das merke ich oft, wenn ich mich mit älteren Menschen unterhalte, die noch davon überzeugt sind das ihre Konfession, die einzig wahre ist. Aber das passt einfach mit dem Sinnbild vom Glauben überhaupt nicht zusammen und zum Glück hat sich das jetzt schon vieles geändert ♥

      Ich freu mich wenn ich da helfen kann 🙂 ♥ Fühl dich gedrückt!

  • Vielen dank Duni für diesen tollen Blogpost, du hast damit nicht nur deine Art zu glauben beschrieben sondern auch meine !
    Wirklich ganz wundervoll verfasst, sollte es mir jemals schwer fallen zu glauben werde ich mir das hier durchlesen!

    • Ich danke dir für das liebe Feedback meine Liebe ♥ Und ich freu mich wirklich dass ich dann damit helfen kann, wenn es dir mal schwer fällt – ich schätze ich werde mir das selber auch durchlesen müssen, wenn ich mal in schwierige Phasen komme >.< Danke für die lieben Worte!!

  • Okay wow, dein Eintrag hat mich wirklich zu Tränen gerührt. Deine Offenheit zu dem Thema und deine persönlichen Ansichten mit uns zu teilen bedeutet mir persönlich sehr viel. Ich hatte in letzter Zeit eine schwierige Phase und bin in meinem Glauben nicht mehr so fest verankert, wie ich es schon war.
    Aber ich spüre, dass mir etwas fehlt, dass innerlich etwas an mir zieht immer in Richtung Vertrauen, Glauben, den Wunsch sich fallen zu lassen.
    Ich weiß nicht, warum das passiert ist, was passiert ist, aber ich hoffe sehr dass es einen Grund hatte.
    Übrigens, mit deinem Papa würde ich mich echt gerne mal unterhalten. Er macht einen sehr netten und weisen Eindruck.
    Vielen Dank für den Eintrag, wirklich!
    Und ganz liebe Grüße,
    Julia ❤️

    • Oh liebe Julia ♥ Vielen lieben Dank für die lieben Worte, das bedeutet mir unfassbar viel 🙂 Ich weiß was du meinst und ich schätze jeder Mensch kommt mal in so eine Phase. Aber es ist schön zu hören, wenn man trotzdem spürt, das einem etwas fehlt.

      In meinen schwierigen Phasen, wo ich Zweifel gespürt habe, habe ich um Glaubenserlebnisse gebeten. Sozusagen habe ich aufgefordert, dass mein Glaube gestärkt wird. Das hilft unglaublich, weil ich mal davon ausgehe dass Gott nicht möchte, dass du deinen Glauben verlierst 😉 Du bist stärker als du denkst, und ich glaube daran dass wir nichts auferlegt bekommen, was wir nicht tragen können ♥ Ich wünsch dir da wirklich ganz viel Kraft!

      Das Kompliment an meinen Papa leite ich gerne mal weiter – das wird ihn unheimlich freuen 🙂 Für mich ist er auch ein ganz großer Mann ♥

      Ich danke dir für die lieben Worte meine Liebe!